Aktuelle Berichte

Jungschar-Orangenaktion 2016

Über 3400 Orangen in Kusterdingen verteilt!

orangenEs ist Samstagmorgen, der 3. Dezember 2016, die Sonne geht gerade über Kus- terdingen auf und aus allen Ecken des Ortes laufen Kin- der der Jungscharen und Handballgruppen des CVJM zum Gemeindehaus. Knapp 40 Kinder haben sich mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort versammelt, packen leckere Orangenkisten in ihre Leiterwägelchen und sind bereit. Doch bevor es losgeht mit der großen Jungschar-Orangenaktion erfahren wir alle von Bernd Wolpert noch ein paar aktuelle Informationen zu unserem diesjährigen Spendenprojekt des EJW-Weltdienst:

„Ich bin nicht allein“ – Benachteiligte Kinder Stärken im CVJM Chugwi

Chugwi ist ein kleines nigerianisches Dorf, das hauptsächlich vom Gemüseanbau lebt. Kinder und Jugendlich müssen mithelfen, das Wasser aus den tiefen Brunnen zu holen und dann zu den Feldern zu tragen, denn es gibt nicht genug Regen in dieser Region. Doch in Chugwi gibt es nicht nur Gemüseanbau, sondern auch einen aktiven CVJM, derzeit von Frauen geleitet. Diese organisieren wöchentliche Kinder- und Jugendprogramme (Jungscharen, Jugendkreise) und wollen die Gesundheitslage verbessern. Vor allem benachteiligte Kinder liegen ihnen am Herzen – also Kinder aus armen Verhältnissen und die eine schweres Leben haben. Sie wollen den Kindern das Gefühl geben, nicht allein zu sein. Mit der Spende der Orangenaktion können Musikinstrumente gemietet werden, es soll ein Volleyball- feld gebaut werden und es können Freizeit-Wochenenden organisiert werden.

Mit diesen Informationen im Kopf geht’s endlich los und alle schwärmen mit ihren Orangen aus. Gegen eine Spende von 50 Cent bekommt man eine leckere Orange – deren Schale unbehandelt ist. Die Orangen selber kommen aus Sizilien – wurde erst vor ein paar Tagen gepflückt (so wurde uns versichert!).

Kusterdingen ist in 4 Gebiete aufgeteilt – für jede Jungschar ein Gebiet. Die Jüngeren sieht man in den flacheren Straßen, die älteren müssen in die „Bergregionen“ von Kusterdingen. Schnell leeren sich die Wägelchen, denn ist Kusterdingen warten viele schon auf die leckeren Orangen der Jungscharen. Selbst Vorbestellungen gab es dieses Jahr schon bei den Verantwortlichen. Damit unterwegs möglichst wenig Zeit verloren geht, ist nach der ersten Stunde auch ein Auto mit Orangen unterwegs und bringt den Jungschargruppen Nachschub. So schaffen wir es, dass bis zur Mittagspause fast alle Orangen in Kusterdingen verteilt werden. Zur Stärkung gibt es im Gemeindehaus traditionell schon gute Hotdogs zum Essen (Ältere würden sagen: „a Weckle mit Soida- würschdle“). Und da erzählen dann die Jungs und Mädels von ihren Erlebnissen der Orangenaktion 2016:

„Eine Frau hat uns gleich 2 Kisten mit 60 Orangen abgekauft!“„Ein Mann wollte nur 2 Orangen, hat uns aber 10 Euro gegeben“„Und dann haben wir noch Süßigkeiten bekommen – und gleich gegessen!“„Eine Frau hat uns noch Geld gegeben, dass wir nachher auch noch jeder eine Orange mitnehmen können“ – so nur ein paar wenige Erlebnisse. Die Kinder strahlen, wenn sie davon erzählen.

So ging die Orangenaktion auch in diesem Jahr wieder Erfolgreich zu Ende. Vielen Dank sei an dieser Stelle ganz besonders den vielen Jungscharmitarbeitern gesagt, die an diesem Samstag, aber auch sonst das ganze Jahr über, hoch motiviert und begeistert dabei waren. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Jugendliche so viel Zeit nehmen um sich ehrenamtlich zu engagieren. Ihr seid Spitze!

Und natürlich auch Dank an das Küchenteam Marieke und Florian, die alles so wunderbar gekocht und eingekauft haben. Und „Danke“ sagen wir auch Gott, unserem Schöpfer und Vater, für die Bewahrung während der Aktion.

Bis zur nächsten Orangenaktion, im Jahr 2017.

Text und Fotos: Sebastian Heusel

Churchnight 2016 auf den Härten

Am 31.Oktober ist nicht nur Halloween, sondern auch der Reformationstag. Am 31. Oktober 1517 hat Martin Luther seine 95 Thesen veröffentlicht. Zum Auftakt des Reformationsjubiläums 2017 veranstalteten die Evangelischen Kirchengemeinden auf den Härten, der CVJM Kusterdingen und das Evangelische Jugendwerk Mähringen Immenhausen an diesem Tag die Churchnight 2016 auf den Härten.

Los ging es mit einem Fackelzug von der Härtensporthalle zur Kirche. Unterwegs am Alten Sportplatz begegneten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sogar Martin Luther persönlich. Rund um die Kirche herrschte mittelalterliches Markttreiben. Posaunen spielten auf und die Gruppe „Sol y Sombra“ präsentierte ihre Feuerkunst.

Ein Familiengottesdienst und danach ein Jugendgottesdienst mit der Sängerin Mishka Mackova rundeten das Programm ab.

 

Baumaßnahmen im Evangelischen Gemeindehaus

Im Jahr 2014 musste die Kirchengemeinde ein brandschutztechnisches Gutachten im Evangelischen Gemeindehaus erstellen lassen. Laut diesem Gutachten wurde es notwendig, einen zweiten Rettungsweg aus dem Saal des Gemeindehauses auszuweisen. Der Vorschlag lautete, über das vorderste Fenster im Saal auf die Wiese eine Stahltreppe zu machen. Damit konnte man sich aber nicht anfreunden, deshalb wurde nach weiteren Vorschlägen gesucht. Eine weitere Variante war, über die Bühne durch ein zur Tür umfunktioniertes Fenster nach draußen auf die Wiese zu gelangen. Im Zuge dieser Umbaumaßnahme wollte man dann auch die Bühne mit reno- vieren.

Nach weiteren Besprechungen von KGR und CVJM-Ausschuss, Absprachen mit Sachverständigen und dem Landratsamt kam noch eine dritte Variante ins Spiel.

Der zweite Rettungsweg verläuft nun über das Stuhllager nach draußen in Richtung Hinden- burgstraße. Ein Fenster musste durch eine Fluchttür ersetzt werden, Fundamente gegraben und mit Beton gefüllt werden und nun ist auch endlich die Treppe dazu montiert worden. Gerne darf man diesen Umbau einmal genau besichtigen.

Der Umbau der Bühne stand schon lange an, denn durch die alten, undichten Fenster auf der Rückseite der Bühne, entstand im Saal immer eine Kältebrücke. Außerdem ließ sich der weiße Vorhang, der verhindern sollte, dass es „zieht“, nicht mehr richtig auf- und zuschieben, die Beleuchtung war schlecht, Jalousien an den Fenstern kaputt … Es war also dringend erforderlich, dass auch die Bühne saniert werden musste. So wurden die alten Vorhänge entfernt, die Fenster zugemauert, verputzt, neu tapeziert und gestrichen, einige Steckdosen eingebaut sowie eine gute neue Beleuchtung mit Strahlern vor der Bühne installiert.

Im Zuge dieser Baumaßnahmen hat der KGR beschlossen, den Saal im Gemeindehaus mit einer fest installierten Leinwand sowie einem Beamer – wie in der Kirche – auszustatten. Die Leinwand wurde schon eingebaut und konnte beim Ferienkino eingeweiht und bewundert werden.

Sehr viele Arbeiten wurden vor allem von Helmut Schwarz und einigen Helfern in Eigenleistung erbracht. Planen und Ausführen, nach Mithelfern suchen und or- ganisieren, viel Schweiß, Zeit, Kraft, Ärger und jetzt hoffentlich auch Freude darüber, dass es endlich geschafft ist, hast du lieber Helmut in den letzten Mo- naten in diese Projekte investiert.

Ganz herzlichen Dank für alles!

Anette Diebold

Posaunenchor Kusterdingen-Wankheim beim Deutschen Evangelischen Posaunentag in Dresden

Elf Bläserinnen und Bläser des Posaunenchors Kusterdingen-Wankheim machten sich am 3. Juni 2016 auf den Weg nach Dresden, um am zweiten Deutschen Evangelischen Posaunentag teilzunehmen. Die Eröffnungsveranstaltung, die gleichzeitig auf dem Altmarkt und dem Neumarkt stattfand wurde durch heftige Regenschauer überschattet. Der Rest des Wochenendes war dann glücklicherweise niederschlagsfrei.

Am Samstag war die Dresdener Innenstadt erfüllt von Musik der unterschiedlichsten Gruppen. Die Posaunenwerke aus verschiedenen Teilen Deutschlands stellten sich an Ständen vor, die über die ganze Altstadt verteilt waren. Am Nachmittag präsentierten Bläserinnen und Bläser aus ganz Deutschland eine musikalische Stafette, für die eigens Musik in Rondoform komponiert worden war.

Für viele Teilnehmer war die Serenade am Samstag Abend der unbestrittene Höhepunkt des „DEPT2016“. Um die 15.000 Bläserinnen und Bläser versammelten sich auf den Elbwiesen am Königsufer, gegenüber der Brühlschen Terrassen, wo eine Auswahl aus den Landesjugendposaunenchören Aufstellung genommen hatte. Das Publikum stand größtenteils auf der Augustus- und der Carolabrücke. Nachdem die Feuerwerksmusik von Händel verklungen war, bildete ein prächtiges Feuerwerk über der Elbe einen würdigen Abschluss des Abends.

Der Sonntag Vormittag begann mit einem Kurrendeblasen in den verschiedenen Dresdener Stadtteilen, bevor sich alle Teilnehmer ins Dynamostadion aufmachten, wo der Abschlussgottesdienst stattfand, der vom MDR auch im Fernsehen übertragen wurde.  Anschließend machten sich alle wieder auf den Weg nach hause, was das Dresdener Straßennetz noch einmal auf eine heftige Probe stellte