Churchnight 2016 auf den Härten

Am 31.Oktober ist nicht nur Halloween, sondern auch der Reformationstag. Am 31. Oktober 1517 hat Martin Luther seine 95 Thesen veröffentlicht. Zum Auftakt des Reformationsjubiläums 2017 veranstalteten die Evangelischen Kirchengemeinden auf den Härten, der CVJM Kusterdingen und das Evangelische Jugendwerk Mähringen Immenhausen an diesem Tag die Churchnight 2016 auf den Härten.

Los ging es mit einem Fackelzug von der Härtensporthalle zur Kirche. Unterwegs am Alten Sportplatz begegneten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sogar Martin Luther persönlich. Rund um die Kirche herrschte mittelalterliches Markttreiben. Posaunen spielten auf und die Gruppe „Sol y Sombra“ präsentierte ihre Feuerkunst.

Ein Familiengottesdienst und danach ein Jugendgottesdienst mit der Sängerin Mishka Mackova rundeten das Programm ab.

 

Baumaßnahmen im Evangelischen Gemeindehaus

Im Jahr 2014 musste die Kirchengemeinde ein brandschutztechnisches Gutachten im Evangelischen Gemeindehaus erstellen lassen. Laut diesem Gutachten wurde es notwendig, einen zweiten Rettungsweg aus dem Saal des Gemeindehauses auszuweisen. Der Vorschlag lautete, über das vorderste Fenster im Saal auf die Wiese eine Stahltreppe zu machen. Damit konnte man sich aber nicht anfreunden, deshalb wurde nach weiteren Vorschlägen gesucht. Eine weitere Variante war, über die Bühne durch ein zur Tür umfunktioniertes Fenster nach draußen auf die Wiese zu gelangen. Im Zuge dieser Umbaumaßnahme wollte man dann auch die Bühne mit reno- vieren.

Nach weiteren Besprechungen von KGR und CVJM-Ausschuss, Absprachen mit Sachverständigen und dem Landratsamt kam noch eine dritte Variante ins Spiel.

Der zweite Rettungsweg verläuft nun über das Stuhllager nach draußen in Richtung Hinden- burgstraße. Ein Fenster musste durch eine Fluchttür ersetzt werden, Fundamente gegraben und mit Beton gefüllt werden und nun ist auch endlich die Treppe dazu montiert worden. Gerne darf man diesen Umbau einmal genau besichtigen.

Der Umbau der Bühne stand schon lange an, denn durch die alten, undichten Fenster auf der Rückseite der Bühne, entstand im Saal immer eine Kältebrücke. Außerdem ließ sich der weiße Vorhang, der verhindern sollte, dass es „zieht“, nicht mehr richtig auf- und zuschieben, die Beleuchtung war schlecht, Jalousien an den Fenstern kaputt … Es war also dringend erforderlich, dass auch die Bühne saniert werden musste. So wurden die alten Vorhänge entfernt, die Fenster zugemauert, verputzt, neu tapeziert und gestrichen, einige Steckdosen eingebaut sowie eine gute neue Beleuchtung mit Strahlern vor der Bühne installiert.

Im Zuge dieser Baumaßnahmen hat der KGR beschlossen, den Saal im Gemeindehaus mit einer fest installierten Leinwand sowie einem Beamer – wie in der Kirche – auszustatten. Die Leinwand wurde schon eingebaut und konnte beim Ferienkino eingeweiht und bewundert werden.

Sehr viele Arbeiten wurden vor allem von Helmut Schwarz und einigen Helfern in Eigenleistung erbracht. Planen und Ausführen, nach Mithelfern suchen und or- ganisieren, viel Schweiß, Zeit, Kraft, Ärger und jetzt hoffentlich auch Freude darüber, dass es endlich geschafft ist, hast du lieber Helmut in den letzten Mo- naten in diese Projekte investiert.

Ganz herzlichen Dank für alles!

Anette Diebold

Posaunenchor Kusterdingen-Wankheim beim Deutschen Evangelischen Posaunentag in Dresden

Elf Bläserinnen und Bläser des Posaunenchors Kusterdingen-Wankheim machten sich am 3. Juni 2016 auf den Weg nach Dresden, um am zweiten Deutschen Evangelischen Posaunentag teilzunehmen. Die Eröffnungsveranstaltung, die gleichzeitig auf dem Altmarkt und dem Neumarkt stattfand wurde durch heftige Regenschauer überschattet. Der Rest des Wochenendes war dann glücklicherweise niederschlagsfrei.

Am Samstag war die Dresdener Innenstadt erfüllt von Musik der unterschiedlichsten Gruppen. Die Posaunenwerke aus verschiedenen Teilen Deutschlands stellten sich an Ständen vor, die über die ganze Altstadt verteilt waren. Am Nachmittag präsentierten Bläserinnen und Bläser aus ganz Deutschland eine musikalische Stafette, für die eigens Musik in Rondoform komponiert worden war.

Für viele Teilnehmer war die Serenade am Samstag Abend der unbestrittene Höhepunkt des „DEPT2016“. Um die 15.000 Bläserinnen und Bläser versammelten sich auf den Elbwiesen am Königsufer, gegenüber der Brühlschen Terrassen, wo eine Auswahl aus den Landesjugendposaunenchören Aufstellung genommen hatte. Das Publikum stand größtenteils auf der Augustus- und der Carolabrücke. Nachdem die Feuerwerksmusik von Händel verklungen war, bildete ein prächtiges Feuerwerk über der Elbe einen würdigen Abschluss des Abends.

Der Sonntag Vormittag begann mit einem Kurrendeblasen in den verschiedenen Dresdener Stadtteilen, bevor sich alle Teilnehmer ins Dynamostadion aufmachten, wo der Abschlussgottesdienst stattfand, der vom MDR auch im Fernsehen übertragen wurde.  Anschließend machten sich alle wieder auf den Weg nach hause, was das Dresdener Straßennetz noch einmal auf eine heftige Probe stellte